Essen in Gemeinschaft

 

Essen in Gemeinschaft: jeden 1. Dienstag im Monat 5 -6 €

Frühstück in Gemeinschaft: immer 15 Tage später (3. Mittwoch)
Jeder entscheidet selbst, wie viel € er ins Schwein steckt.


Speiseplan für 2018/2019

04.09.2018   geschmorte dicke Rippe, Butterbohnen und Salzkartoffeln

02.10.2018   Kohlpudding mit Soße und Salzkartoffeln

06.11.2018   Kasseler Nackenbraten mit Rübenschmaus

04.12.2018   Rouladen mit Soße, Rotkohl und Salzkartoffeln

08.01.2019   Hühnerfrikassee mit Reis und Wurzelsalat

05.02.2019   Haxe mit Sauerkraut und Kartoffelpüree

12.03.2019   geräucherte Hähnchenkeule, gestovte Kartoffeln und Erbsen und Wurzeln

09.04.2019   Cordon Bleu, Speckrosenkohl un Kartoffelgratin

Mai 2019       Überraschung

Kosten: pro Person 5,00 Euro
Die verbindliche Anmeldung erfolgt
bei: Maren Möller, Telefon 415
Alle sind herzlich willkommen


Essen in Gemeinschaft in Drage
Von September bis Mai treffen sich einmal im Monat Menschen zu einem gemeinsamen Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus in Drage. Die ersten Gäste erscheinen schon früh, denn es geht natürlich nicht nur um die Speisen, sondern vor allem auch um Gespräche, den Austausch von Neuigkeiten, also um Klönschnack, ein Zusammenkommen mit anderen und nicht zuletzt um Gemütlichkeit. Es gab zwar anfänglich Skeptiker, aber das Essen in Gemeinschaft wurde immer besser angenommen.
Begonnen hat das alles vor 6 Jahren. Am 3. Februar 2009 lud Birte Überleer ein zu einem Gespräch über die Möglichkeit in Drage ein Projekt Essen in Gemeinschaft durchzuführen. Am Ende des Abends fanden sich sechs Frauen, die das erste Essen in Gemeinschaft schon einen Monat später, am 3. März durchführten. Zu dieser Premiere nahmen 18 Personen an der gedeckten Tafel Platz und ließen sich die Kohlrouladen mit Kartoffeln und Soße gut schmecken. (Foto)Die Speisen lieferte von Anfang an die Firma Nehlsen aus Friedrichstadt, der Nachtisch, zu dem es eine Tasse Kaffee oder Tee gibt, wird immer von einer der Helferinnen zubereitet, sei es Gebäck oder eine Süßspeise. Zum Essen wird Saft und Wasser gereicht, aber auch einmal ein Schnaps zum Grünkohl, Rotwein zur Ente, Weißwein zum Spargel oder ein Gläschen Sekt, um aufs neue Jahr anzustoßen. Und dann gibt es da auch noch Anlässe wie runde Geburtstage, Geburt von Enkeln, die Rückkehr aus dem Krankenhaus … oder einfach, weil man sich freut, so dass mancher Gast etwas mitbringt, um mit allen anzustoßen.
Von Anfang an wird regelmäßig an jedem ersten Dienstag im Monat gemeinsam gegessen, nur von Juni bis August gibt es eine Pause. Viele der Gäste sind Dauergäste, die sich nur abmelden, wenn sie einmal nicht kommen können. Aus den Anmeldungen sind inzwischen weit über 30 geworden, oft über 40. Als sich 51 Personen angemeldet hatten, kamen die Helfer an ihre Grenzen.Die Zusammensetzung des Organisationsteams hat sich durch Wegzug oder berufliche Veränderung immer mal wieder gewandelt, aber immer wenn jemand gegangen ist, fand sich eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger. Wir sind immer noch zu sechst, beim Abtrocknen hilft uns meistens eine Frau aus der Gästereihe, die es offensichtlich gerne tut. Höhepunkt und Abschluss ist immer unser Spargelessen im Mai. Das kochen wir selbst, wobei der Spargel und die Kartoffeln – wie auch der Schinken vom Fleischer- aus der Region stammen.

Vor drei Jahren kam der Vorschlag, doch auch gemeinsam zu frühstücken. Eine überschaubare Runde trifft sich jetzt seit Anfang 2012 immer am dritten Mittwoch im Monat. Hier zeigen alle noch mehr Ausdauer im anschließenden Gespräch, es findet ein reger Austausch statt und man entwickelt neue gemeinsame Interessen. Dabei wird besonders deutlich, dass es bei Mittagessen und Frühstück um mehr als nur das Essen geht. Ein Teil unserer Gäste kommt aus Seeth, eine von mehreren Gelegenheiten, dass die Menschen beider Dörfer zusammenfinden. Man merkt bei der Ankunft, dass sich unsere Gäste freuen. Einige haben auch Stammplätze. Und es bereitet immer wieder besondere Freude, wenn man zum Abschluss dann hört: „Mensch, wer dat wedder schön hüt.“ Das geben wir auch im Namen unserer Gäste als ganz herzlichen Dank an die Gemeinde weiter, die nicht nur das Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung stellt, sondern immer auch ein offenes Ohr für unsere Belange hat.

Marlies Cornils, Rainer Framke, Rita Framke, Maren Möller, Waltraut Schulz, Linda Wulf